➡︎ 81,6 km, ⬆︎ 170 m
Es ist und bleibt heiß. Deshalb ging es heute mit Freunden aus der Jugend – wir nennen uns Monatskochgruppe – zum Baden nach Dannigkow, wo sich mitten im Wald echt schöne Steinbrüche/Seen verstecken. <- Für die unter Euch, die die Gegend nicht kennen;)
Mit Rückenwind ging es ostelbisch Richtung Südosten. Irgendwie war heute früh mal die Rede vom Silbersee/Inselsee. Also schnurrte Henriette mit mir genau dorthin. Nach einem Such-Marsch durch tiefen Sand des Strands versuchte ich, die anderen zu erblicken oder das sie mich sehen oder riechen. Erfolglos.
Praktisch, diese mobilen Endgeräte – wenn man sie nicht nutzt. Also quälte mit meinen Brillenlosen trüben Augen durch den Gruppen-Chatverlauf und stellte fest, dass der Treffpunkt zwischenzeitlich vom Silbersee auf den Felsensee verlegt worden war.
Also Madame Henriette wieder zurück durch den Sand manövriert. Henriette ist wirklich keine Strandmaus und lässt mich das auch jedes Mal spüren. Das Ganze natürlich unter den neugierigen und interessierten Blicken der Badegäste, während Mister Hauteng – vielleicht sollte ich doch mal andere Fahrradklamoten versuchen… man fährt ja auch nicht mit einem Astronatenanzug Dreirad – mit impulskontrollierenden Wortfetzen durch die Gegend stapft.
Am Ende hatte sich der kleine Umweg aber gelohnt. Die Abkühlung und Freunden fetzt.
Zurück ging es über Schloss Dornburg, die stillgelegte Eisenbahnbrücke bei Barby und durch Wespen mit seiner kleinen Holzkirche, Eikendorf und schließlich durch das Sülzetal zurück nach Hause.
Mit der tiefrot untergehenden Sonne, den weiten Feldern und dem warmen Abendlicht wirkte die Landschaft, als käme gleich ein einsamer Cowboy auf seinem Pferd vorbei. War aber nur ne Chantal auf Ihrer Simse. Keine große Runde – aber eine entspannte Badetour mit Freunden.
























































